23-jähriger Chinese stirbt bei Samenspende

 

Mit einem Porno-Magazin am Boden liegend haben Krankenschwestern in einer Samenbank einen 23-Jährigen gefunden. Der Medizinstudent starb an einem Herzinfarkt. Seine Familie forderte hohen Schadenersatz. Die Richter lehnten aus einem einfachen Grund ab.

 

In China ist ein 23-jähriger Medizinstudent bei einer Samenspende gestorben. Die Familie des Chinesen forderte nun Schadensersatz von der Samenbank-Klinik. Das Gericht lehnte die Forderungen jedoch ab – der Mann sei alt genug gewesen, um seine eigenen Entscheidungen zu treffen. Das berichtet die britische Zeitung "Daily Mail".

Der Fall ereignete sich bereits 2012 und gelangte nun durch den Gerichtsprozess an die Öffentlichkeit. Krankenschwestern waren in den Spenden-Raum gegangen, nachdem der Mann sich dort bereits zwei Stunden aufgehalten hatte.

Familie wollte 600 000 Euro Schadenersatz

Sie fanden den Mann bewusstlos am Boden liegend. Bei ihm lag ein Porno-Magazin. Reanimierungsversuche scheiterten. Der Student wurde noch in der Samenbank für tot erklärt. Todesursache: Herzinfarkt.

Seinen Eltern soll bei einem ersten Gerichtsprozess bereits umgerechnet rund 24.000 Euro Entschädigung und 10.000 Euro Bestattungskosten zugesprochen worden sein. Dagegen hatte die Familie Revision eingelegt, forderte über 600.000 Euro. Bei einem erneuten Prozess erhielten die Richter die erste Entscheidung jedoch aufrecht.

Spende sollte die vierte innerhalb von zehn Tagen sein

Der Chinese wollte an seinem Todestag bereits die vierte Samenspende innerhalb von zehn Tagen abgeben.

 

Quelle: http://www.focus.de/panorama/welt/herzinfarkt-chinese-stirbt-bei-samenspende_id_4130963.html

 

 

 

14.09.2014 | 1240 Aufrufe

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