Ja, da hast du leider recht Lichtwolf. :( Das ist sehr traurig und für uns absolut nicht nachvollzeihbar.

Hier geht es ja nicht nur um sich selber, sich den Wunsch nach einem Kind zu erfüllen.

Wenn man sich dazu entscheidet ist es wichtig auch an das ungeborene Kind zu denken.

Wenn man sich für ein Kind entscheidet, ist das alles keine Entscheidung mehr nur für sich bzw. das Paar, sondern für das Kind mit und das ist schade das manche Frauen so denken und den Kindern das verweigern wollen.

Das gibt nur Probleme die man vermeinden kann!

Diese Angst ist doch mehr oder weniger immer da, auch verständlich, aber das kann man ja alles vermeiden wenn man die richtigen Vorstellungen hat und dementsprechend den richtigen Spender findet.

#5
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Ich denke, der entscheidende Vorteil ist die Möglichkeit, jederzeit den Erzeuger treffen zu können. Leider gibt es auch Empfängerinnen, denen das egal ist, bzw. die aus Angst vor Vaterschaftsansprüchen keinerlei Kontakt wünschen. Diese Frauen suchen den Weg über eine private Spende, weil sie den Spender vorher gesehen haben wollen oder weil sie das Geld für die Samenbank nicht aufbringen können oder wollen.

Ich weiß. ;) Musste das irgendwie trotzdem los werden. :D;)

#3
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Ein weiterer Vorteil wäre, dass wenn das Kind krank werden sollte und diese Krankheit nicht bei der Empfägnerin oder im Kreise ihrer Familie vorgekommen ist, kann man den Spender bitten in seiner Familie zu recherchieren ob es dies Krankheit in seiner Familie schon gab.

Ein weiterer Vorteil wäre vllt., dass der Spender, wenn das vorher abgesprochen wurde, als evtl. Blustspender o. ä. in Frage kommen würde um dem Kind zu helfen.

 

Ein weiterer Nachteil wäre, auch wenn alles abgesprochen ist, das der Spender ohne Angaben von Gründen einfach abspringen kann und die Suche fängt von vorne an.

#1
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Zur Diskussion gestellt

Die Vor- und Nachteile einer privaten Samenspende

Wer als Frau eine private Samenspende empfängt, sollte sich vorher klar machen, was er vom Samenspender erwartet.

Soll er eine wichtige Rolle im Leben des Kindes spielen? Und wenn ja, soll er auch das Sorgerecht bekommen? Wie oft soll der Umgang mit dem Kind stattfinden und wie soll er gestaltet werden? Soll das Kind die Hälfte der Zeit beim Vater aufwachsen oder eher die Rolle eines Patenonkels einnehmen?

Alle diese Punkte müssen im Vorfeld gründlich mit dem potenziellen Samenspender erörtert werden. Wenn man nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommt, sollte man in seinem eigenen und im Interesse des Kindes, einen anderen passenden Samenspender wählen.

 

 

Vorteile einer privaten Samenspende

- Das Kind kann unabhänig von seiner Alter erfahren, wer sein Vater ist. Kinder die durch eine Samenspende über eine Samenbank entstanden sind, können dieses erst mit 18. Jahren. Bei den meisten Kindern kommen die Fragen nach dem biologischen Vater, aber schon viel früher.

- Selbst bei offenen Samenspenden über eine Samenbank, ist nie garantiert, dass es auch wirklich zu einem persönlichen Treffen zwischen Spender und Kind kommt. Denn die Samenbanken geben in der Regel nur Adresse und Anschrift raus, über den Rest entscheidet der Spender alleine.

- Bei einer privaten Samenspende hat das Kind sogar die Möglichkeit mit einem Vater aufzuwachsen. Wenn der Vater in einer Partnerschaft mit einem Mann lebt, hat das Kind im Idealfall zwei Väter.

- Eventuell sind auch noch Halbgeschwister vorhanden, mit denen das Kind aufwachsen kann, was besonders schön für Einzelkinder ist. Das ist eine große Bereicherung, besonders in Zeiten, wo Familien immer kleiner werden und die Großeltern schon alt oder sogar schon verstorben sind.

- Bei Frauenpaaren können beide Frauen von einem Spender Kinder bekommen, was bei Samenspenden von der Samenbank nicht immer möglich ist.

 

Nachteile einer privaten Samenspende

- Die Nachteile einer privaten Samenspende können sein, dass man den Spender nicht so gut kennt und man deshalb auch nicht so genau abschätzen kann, wie sein gesundheitliches Risikoverhalten ist. Gesundheitsatteste über Hepatitis C und HIV sollte man sich deshalb umbedingt vorlegen lassen. Ansonsten kann man nur versuchen im Gespräch herauszufinden, wie die Einstellung des Spenders zu diesem Thema ist und dann auf seine eigene innere Stimme vertrauen.

- Was man auch nie genau weiß, ist wie sich die Beziehung des Spenders zum Kind, nach der Geburt entwickelt. Vielleicht möchte er mehr Kontakt oder weniger Kontakt, als vorher abgesprochen. Enttäuschungen sind dann natürlich sehr wahrscheinlich.

- Empfängerin/nen und Spender sollten über ein hohes Maß an Kommunikationsbereitschaft verfügen. Gleichzeitig darf man nicht zu sehr in der Privatleben des Anderen oder der Anderen eingreifen oder gar eifersüchtig reagieren.

 

Quelle: http://pagewizz.com/private-samenspende/  Sanoele, am 26.08.2013

 

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