Also ich bin sowohl mit der Bechermethode und mit der natürlichen Methode "erfolgreich" gewesen, und ich kann (subjektiv) sagen, dass Bechermethode (AI) und die natürliche Methode (NI) gleich gut klappen.

Es gibt aber diverse Gründe, warum sich ein Mann oder eine Frau, oder ein Paar, sich für die Eine oder Andere Methode, und Variante, entscheidet. Diese Gründe können allgemein verständlich, aber auch sehr individuell sein!

Zu dem Thema des Threaderstellers:

Das Gros der Frauen, die eine Samenspende suchen, wollen die Bechermethode ohne irgendein Zuschauen oder der Mithilfe bei der Inseminierung durch den Mann. Es ist trotzdem vollkommen legitim nach sowas zu suchen. Allerdings nur, wenn Du das genau so in Deiner Suche schreibst - oder es genau so in dem Suchtext der Frau vorkommt. So einige Spender haben sich mangels dessen nämlich schon in die Gefahr einer Belästigung oder sogar Nötigung gebracht.

Es gibt viele Spender, die eine Spende nicht ernst nehmen. Und ich denke, so ein Spenden-Muster, also dass was Du als Threadersteller hier unter Becherspende verstehen willst, das findet sich oft in den Anschreiben solcher unseriösen Spender.

Der Ablauf einer Becherspende ist in den meisten Fällen so:

Mann und Frau treffen sich. Bei Bedarf gibt es etwas Small Talk und einen Kaffee, und dann geht der Spender allein ins Badezimmer. Dort steht ein Becher bereit und er spendet dann in den Becher - lässt diesen stehen - und verabschiedet sich dann und geht! Dann inseminiert die Frau alleine die Spende. (Ja, es gibt Varianten oder Abweichungen davon. Aber sowas wird so gut wie nie gewünscht.)

#3
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Unbekannt

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Ich schließe mich den Worten meines Vorredners made in austria an; ich wäre auch gerne dabei wenn eine Frau ihrer Partnerin das per Bechermethode gespendete Sperma mit der Spritze gewissermaßen injiziert. Aber das zu erfragen ob sie damit einverstanden wären davor habe ich auch viel zu großen Bammel das sie es mir verdammt übel nehmen oder so ...

Ich spende bisher auch nur erfolglos via Bechermethode.

Ob es mit der natürlichen Methode besser klappen würde oder nicht darüber kann man viel diskutieren da jede/r darüber ihre eigene Meinung hat ...

Hallo,

ich durfte bislan einmal ein Kind natürlich zeugen, da brauchen wir über die emotionale Ebene ohnehin nicht sprechen, das muss vieles passen und es ist schon ein ganz besonderes Erlebnis, ich durfte aber auch schon ein paar lesbischen Paaren per Becher Spenden. Da hat es allerdings nicht geklappt bislang.

Rein technisch gesehen ist - soweit ich das gelesen habe - die Chance einer Befruchtung etwas geringer als bei der natürlichen Variante, aber gerade bei lesbischen Paaren ist natürlich eine Diskussion darüber hinfällig.

Aber zu Deiner Frage. Ja, ich persönlich fände es sehr schön als biologischer Vater auch beim eigentlichen Zeugungsakt, wenn also eine Frau ihrer Partnerin mein Sperma einführt,... also in diesem ganz besonderen Moment, sehr gerne dabei. War ich aber nie, ich habe mich das ganz ehrlich noch nie fragen getraut, weil man(n) dann sehr schnell in die voyeuristesche, erotische Ecke gestellt wird - leider!

 

LG G.

Ein paar emotionale Gedanken...

Hallo liebe Suchenenden und Spendenden!

 

Ich bin noch ganz "frisch", sowohl hier im Forum, als auch als Spender - mein bisher einziges Kind entsprang einer Beziehung und wurde "traditionell" gezeugt.

Nun trage ich schon länger den Gedanken in mir herum, kinderlosen Frauen/Paaren einen Wunsch zu erfüllen.

Dass es dabei nicht um sexuelle Triebbefriedigung geht, steht außer Frage!

Und dass die "Bechermethode" anzuwenden ist, ebenso - ich mein, einem potenten, gesunden Mann dürfte es nicht schwer fallen, diese Variante zu praktizieren.

Aber wie verhält sich das auf emotionaler Ebene wenn man bedenkt, dass hier ein Kind gezeugt wird?

Gibt es Suchende, die Interesse daran haben, beim "Spenden" zuzuschauen?

Gibt es Spendende, denen es ein Anliegen ist, bei der "Zeugung" dabei zu sein?

Oder finden Spende und Insemination immer völlig abgeschottet voneinander statt, man plaudert vielleicht anschließend noch kurz und verabschiedet sich?

 

Wertet dies bitte nicht als meine Vorstellungen von einer erfolgreichen Samenspende - das sind einfach nur FRAGEN, die mir durch den Kopf gehen, weil ich absolut unerfahren auf dem Gebiet der Samenspende bin!

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