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  • 01.11.1973 (45)

Die Umsetzung

Wir sollten nicht damit anfangen wieder verschiedene Ansichten in gut oder böse einzuteilen.
Sarahs Urteil ist nur eine Bestätigung einer einzelnen Klage.Fakt ist, das 1989 das Bundesverfassungsgericht entschieden hat, das es zum Persönlichkeitsrecht eines Menschen gehört, seine Abstammung zu wissen.In der UN Kinderrechtskonvention ist dies ebenso festgehalten.Nur ist in unserem Staat gegen das BVFG Urteil seid 1989 verstoßen worden.
 
Bei deutschen Samenbanken steht in dem Kleingedruckten von …

Das Urteil Sarah P.

Wie schon geschrieben war der Erfolg für Sarah P. Überfällig.
Ein Kind hat das Recht zu wissen woher es abstammt, dieser Grundsatz ist sogar in der UN Kinderrechtskonvention geregelt.
 
Bei dem Urteil muss man schon den Blick auf alle Beteiligten werfen, um zu sehen was eigentlich Fakt ist.
 
Zu Sarah P. kann man klar Stellung beziehen, es ist ab heute schlichtweg ihr gutes Recht zu Wissen woher sie abstammt.Ihr Urteil das heute in Hamm gesprochen wurde wird vielen Spenderkindern weiterhelfen.
 …

So geht Schwanger heute 1) Die Bechermethode

 

Die Geschichte:
Die Bechermethode wird erstmal in den 50 Jahren beschrieben, zur damaligen Zeit aber aus einem anderen Grund als wie heute.Zur damaligen Zeit ist man dem Irrglauben noch erlegen, das Geschlechtskrankheiten nur durch Geschlechtsverkehr weiter gegeben werden kann, daher wurde zur Erfüllung des Kinderwunsches innerhalb Familien, wenn der Verdacht auf eine Geschlechtskrankheit gegeben war, die Bechermethode angewandt.In der heutigen Zeit ist wohl jedem bekannt, da…

So geht schwanger heute 2) Die Psyche der Frau

 

Wir Männer können Frauen selten verstehen. 
Frauen mit Kinderwunsch und Zyklusabhängigkeit ist, so glaube ich, ein Phänomen, dennoch lohnt der Versuch, die wunderbarste Kreatur der Welt wenigstens ansatzweise zu verstehen.
Mit ein wenig Verständnis und Zykluswissen kann Verdrossenheit des Spenders oder auch des Partners vermieden werden. 
Dazu folgende Beobachtungen von mir:
Ist ein passender Spender gefunden und naht der erste Versuch, kann
die Empfängerin es gar nicht erwarten b…

Grundsätzliches

 

Ich halte mich ja hier im Forum immer recht zurück, wenn ich mir das Niveau vieler Einträge ansehe verliere ich die Lust zum Schreiben. Nun schreib ich mal meine persönliche Meinungen.

Allgemein:
Die Anfeindungen einiger weniger hier im Forum finde ich echt unverschämt und weder ernsthaft suchende Frauen noch ernsthafte Spender interessiert das Theater. Hier geht es um Kinderwunsch und den dazu entsprechenden Erfahrungs- und Informationsaustausch. Ich glaube, dass einige Spender hier ein ziemlich ausgeprägtes Ego haben und dies hervorheben wollen. Wenn auf dem Niveau weiter geschrieben wird, werden die Betreiber der Seite mit dem Forum verfahren wie mit der Shout Box, es einfach schließen. Die Chaoten, die es verursachen schreiben in anderen Foren unter anderen Namen weiter, die anderen, seriösen Schreiber, sind die leidtragenden. Ebenso sind mir die Anfeindungen zwischen Empfängerin und Spender unverständlich. Selbst wenn ich mit einer Frau tagelang schreibe und Frau sich dann für einen anderen Spender entscheidet ist das doch absolut ok, man kann bei so einer Sache doch nicht davon ausgehen, dass immer Sympatie vorhanden ist.

Bechermethode:
Die Diskussion, ob die Bechermethode funktioniert finde ich gerade zu lachhaft. Wenn Spender meinen, die Situation einer Frau/Paar, die den sehnlichsten Wunsch nach einem Kind hat, ausnutzen zu müssen mit Argumenten wie Zitat: "auf natürliche Weise hat's immer geklappt, beim Becher nie usw."

Ist das weit unter der Gürtellinie. Wenn Frau und Spender sich einig sind, und es auf natürliche Weise wünschen ist das ja völlig ok, aber Frauen zu überreden ist gerade zu widerlich. Mir kann keiner erzählen, dass lesbische Paare oder Hetro-Paare die natürliche Weise wünschen.!! Zudem Frage ich mich, wie Spender das mit Ihrer Gesundheit vereinbaren können ??!! Verlangen die dann von den Empfängerinnen ebenso ein Attest? Und sperren dann die Frauen über die Inkubationszeit ein?? Sorry ich versteh das nicht.

Rechtliches:
Ich glaube, dass viele die hier schreiben ein gewisses Mass an Wissen haben, den anderen Teil Google, das ganze mixen und ihre Schlüsse daraus, hier nieder schreiben.
Ein Vertrag über eine Samenspende ist entgegen der oft hier vertretenen Meinung nicht sittenwidrig sondern durchaus möglich. Ich kann jeder Frau nur empfehlen, sich bei einem Fachanwalt für Familienrecht zu informieren. Die 100,- € sind gut angelegt. Auch im Inseminationsshop gibt es einen Vertrag ( den ich inhaltlich nicht kenne) zu erwerben.
Es ist richtig, dass ich mit meinen Empfängerinnen Verträge abschliesse. Auch wenn ich hier im Forum oft wegen meiner Verträge angegriffen werde, versuche ich es zu erklären, was in den Verträgen geregelt ist:

- Personalien

- Vereinbarung über Lieferung bzw pers. Übergabe

- Kosten

- Unterhalt – Freistellungsvereinbarung

- Sorgerecht

- Datenhinterlegung im Todesfall

- (sowie die Unterlassung, mein Sperma an Dritte weiter zu geben (!!) usw...) ... ja auch sowas gibt es.....

das ist in etwa im Vertrag zusammen gefasst.

Ebenso steht im Vertrag, dass über Inhalt Stillschweigen vereinbart wird, ganz einfach aus dem Grund, dass ich nicht möchte, dass in der Öffentlichkeit darüber geschrieben wird wer wieviel Kinder von wem hat. Ich finde das dies eine Angelegenheit zwischen Empfängerinn und Spender ist und sonst geht es einfach keinen was an. Ebenso ist mein Anwalt, der auch den Vertrag erarbeitet hat genannt. Beim ihm sind die Verträge deponiert und im Falle meines Todes kann die Empfängerinn die Originalvertäge anfordern. Ebenso kann jedes von mir gezeugte Kind mit mir Kontakt aufnehmen, dieses Recht hat jedes Kind ( nicht nur gesetzlich sondern vor allem moralisch) Ebenso stehe ich für den Fall von Krankheit/Unfall für eine Knochenmarkspende / Blutspende zur Verfügung.

Möglichkeiten:

Ich biete zwei verschiedene Möglichkeiten an:

1)Versand von meinem Frischsperma, dazu wird das Sperma aufbereitet und mit einer Nährstofflösung versetzt, danach erfolgt der Versand mittels Samday Logistik, das innerhalb 3-6 Stunden die Sendung bei einer wärmegehaltenen Temperatur in einer Spezial medizinischen Box versendet wird und bei der Empfängerin angeliefert wird. Die Insemination sollte dann kurz darauf erfolgen. Das Spema ist in Inseminationsspritzen gebrauchsfertig aufgezogen. Mitgeliefert wird ein HIV und Hepatitis A-C Test im Original, nicht älter als 4 Tage vor der Spende vom deutschen Institut LADR, Laboratoriumsmedizin in 24782 Büttelsdorf.

Alle Atteste können auch auf meiner Website eingesehen werden (von meinen Empfängerinnen)

Ebenso erhält die Empfängerin eine Auskunftserteilungsbestätigung und kann, zu den Sprechzeiten meines Arztes, sich telefonisch über meinen Gesundheitszustand informieren.

Ein Spermiogramm wird einmal im Jahr erstellt und in Kopie mitgeliefert. Wünscht eine Empfängerin ein aktuelles Spermiogramm wird dies in Rechnung gestellt.

2) gefrostete Spermien

Dort erfolgt der Versand von der Samenbank direkt aus Alle Atteste werden ebenso mitgeliefert, als Logistik dient aber keine Samdaylogistik sonder Overnight.

Erfolgsaussichten:

Wissenschaftlich ist festgehalten, dass wenn ein Heteropaar zur richtigen fruchtbaren Zeit der Frau Geschlechtsverkehr hat, die Erfolgsaussicht (vorausgesetzt, beide sind gesund) bei 25% Erfolgschance liegt.

Bei der Selbstinsemination durch cyrokonservierte Spermien liegt die Wahrscheinlichkeit bei 8-15 %. Das sind reelle Zahlen. Jeder der Fantasieaussagen trifft spielt gekonnt mit Emotionen, sonst mit gar nichts !!

Preiskalkulation:

Da auch dort immer wieder Zahlen genannt werden, die jeder Grundlage entbehren zeige ich Euch ein Preisbeispiel, wo ihr selbst entscheiden könnt, ob es fair ist oder nicht.

Ein einmaliger Versand (teuerste Variante) bei mir kostet zwischen 280 - 350,- Euro ( je nach Entfernung)

HIV Und Hepatitis A/B/C -Test im Original kostet 115,- Euro

Logistik Sameday im Schnitt bei 130,-

Zudem kommen die von mir gefahrenen KM und meine Einnahmen sind versteuert, Steuerfreiheit gilt nur bei Spendern, die ihr Sperma an eine Samenbank abgeben, auf privater Ebene ist es steuerpflichtig.

Was ich anbiete ist ein Gesamtpaket, ich will damit sagen, ich gehe mit meinen Empfängerinnen den Weg bis der Kinderwunsch (solange es die Frau wünscht) erfüllt ist. Das ich damit etwas verdiene, daraus habe ich nie ein Geheimnis gemacht, es ist weder anrüchig, noch sonst etwas. Ich selbst sehe mich als Spender als Mittel zum Zweck und nicht als mehr.

Ca die Hälfte meiner Empfängerinnen kennen mich persönlich, da viele ein Treffen vor der Entscheidung ob ich als Spender in Frage komme wünschen und das ist völlig ok für mich.

Ich ärgere mich auch darüber, dass viele Spender sich beschweren, dass Frauen nur schreiben wollen. Alle Spender sollten auch mal an all die Frauen denken, die z.B. sexuelle Gewalt erleben mussten und trotzdem ihren Kinderwunsch erfüllen möchten, oder an a sexuell lebende Frauen usw. All diese tun sich schwer einfach einen "Mann" anzurufen usw, vergesst das nicht. Dass ich am liebsten mit lesbischen Paaren arbeite, habe ich ebenso nie ein Geheimnisse draus gemacht. Es ist die schönste Form der Kinderwunscherfüllung da die späteren Kinder in einem intakten Umfeld aufwachsen, ob eine Familie aus Mann und Frau oder aus zwei Frauen besteht spielt nun wirklich keine Rolle.

So, das war ausführlich, nun können all die tollen, hetzwütigen Spender mich zerfleischen und behaupten was sie wollen. Ich habe meine Sichtweise und Vorgehensweise beschrieben, jeder soll so glücklich werden, wie er es für richtig hält, ohne andere belehren zu müssen. Und all den notgeilen Jungs (Männer wäre unwürdig) meldet Euch doch auf Datingseiten an, sucht Euer Abenteuer mit Gleichgesinnten und lebt eure Phantasien aus, Kinderwunschforen sind aber nun wirklich nichts für Euch.

Allen ernsthaft Suchenden Wünsche ich viel Erfolg und alles Gute.

Viele Grüße