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  • 03.01.1983 (36)

Prinzipielles Vorgehen bei der Samenspender-Suche

Prinzipiell empfehle ich allen Frauen, selbst keine Anzeige zu schalten, sondern auf Anzeigen von Spendern zu reagieren und sie anzuschreiben! Dafür gibt es eine Reihe von Samenspender-Portalen bzw. Foren. Seriöse Foren sind meist kostenpflichtig, dafür bieten sie viele Funktionen an und werden durch einen Administrator überwacht, damit kein Missbrauch stattfindet.
Die Anfrage der Frau muss alle wichtigen Informationen für den Spender enthalten und auch eine persönliche Note sollte nicht fehlen. Also quasi eine Art Bewerbung. Wie und was drinnen steht, ist in meinem Blog nachzulesen. Das wichtigste ist, ob man einen Yes-Spender sucht, Kontaktwunsch, ob Unkostenerstattung und Vergütung angeboten wird, wo das stattfinden soll und ab wann man etwa loslegen möchte, eigener Beruf und finanzielle Unabhängigkeit, Stiefkindadoption etc. . Ich empfehle mit aller Deutlichkeit allen Frauen, das Thema "Methode der Spende" nicht anzusprechen, sondern abzuwarten, was der Spender von sich aus anbietet. Wenn er von sich aus nur die Bechermethode akzeptiert und nur darüber spricht und sonst über nichts anderes, dann würde ich diesen Spender bevorzugen! Das Problem bei Spendern, die auch die Natürliche Methode anbieten neben der Bechermethode, ist, dass ein Gesundheitstest in diesem Fall keinerlei Gültigkeit hat, da sich der Spender bei einer anderen Frau anstecken kann, der Gesundheitstest aber auf Grund der Inkubationszeit keinerlei Infektionen attestiert. Das Risiko ist daher bei diesen Spendern extrem hoch, eine Samenspende wäre dann im hohen Grade fahrlässig. Wenn man also einen Spender aussucht, der auch die Natürliche Methode anbietet, dann kann man gleich in eine Disko gehen und irgendeinen Mann anbaggern und ihn verführen, das ist im Prinzip dasselbe Ergebnis, nämlich ein (sexuelles) Abenteuer mit unklaren Ausgang. Eine Samenspende unterscheidet sich von einem sexuellen Abenteuer dadurch, dass der Spender ausschließlich nur die Bechermethode durchführt, ansonsten ist er per Definition kein Samenspender. Da das nicht nachprüfbar ist, muss man daher abwarten, was der potentielle Spender von sich aus anbietet. Wenn er das Thema selbst nicht anspricht, dann stimmt schon mal etwas nicht. Viele „Spender“ schummeln bei ihren Angaben, insbesondere beim Alter. Auch Männer über 40 Jahren, genauso wie bei den Frauen, steigt das Risiko für Behinderungen beim Kind, auch wenn genetisch keine Erbkrankheiten vorliegen. Einige Spender erzeugen gerne mehrere Profile, sogar Frauenprofile, mit denen sie Werbung für sich selbst machen oder andere Spender (Konkurrenten) öffentlich diskreditieren oder lügen verbreiten. Man muss also sehr vorsichtig sein, was man liest. Daher sind Fake-Checks sehr wichtig. Von Portalen wie Info-Serve kann ich persönlich nur abraten, da kein Administrator vorhanden ist und keinerlei Überwachung stattfindet. Außerdem ist es auch sehr wichtig, zu Anfang nicht alle Daten herauszugeben. Besser ist es, für den ersten Kontakt eine Prepaid-Karte für das Handy zu kaufen, diese kann man einfach wegschmeißen, wenn ein Spender belästigt.
Ein Samenspender muss mindestens ein Spermiogramm vorweisen können, damit grundsätzlich die Zeugungsfähigkeit bewiesen ist. Die Werte des Spermiogramms müssen sehr gut sein und deutlich über den Werten der „Subfertilität“ liegen, die die WHO festlegt. Ein „Normalbefund“ ist in vielen Fällen irreführend, da die Werte knapp über der Subfertilität liegen, der Mann ist in einem solchen Fall nicht als Samenspender geeignet. Mehr zu diesem Thema in meinem Blog.
Wenn sich dann die Parteien einig sind über die Bedingungen und wenn die Voraussetzungen einer Samenspende erfüllt werden (finanzielle Unabhängigkeit der Frau), kann man mehrere Treffen vereinbaren, bei denen man sich persönlich kennenlernt. Fragen bzgl. der Samenspende müssen aber schon vorab geklärt worden sein, beim Kennenlerntreffen sollte es sich hauptsächlich darum gehen, den Charakter der Person kennenzulernen und ob die Angaben korrekt sind. Nach einem ersten unverbindlichen Treffen und einer positiven Grundhaltung beider Parteien muss der Spender seine Gesundheitstests (HIV, Hep.-C) aktualisieren. Das Attest sowie den Samenspende-Vertrag wird dann zum zweiten Kennenlerntreffen bzw. zur ersten Spende ausgehändigt. Mehr zu diesem Thema in meinem Blog.


Viel Erfolg bei der Suche


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