Die Kinder von der Samenbank

Sibylle ist ein Kind von der Samenbank: dank des Spermas eines unbekannten Spenders. Hoffnung kommt auf, als Sibylle im Internet eine Frau findet, die in der gleichen Praxis wie sie gezeugt wurde. Die beiden jungen Frauen verabreden sich zu einer ersten Begegnung. Mithilfe eines DNA-Tests wollen sie Klarheit darüber erhalten, ob sie Halbschwestern sind oder nicht. Mindestens 1.000 Kinder kommen in der Schweiz jedes Jahr durch eine Samenspende zur Welt. Nur fünf Prozent der Kinder wissen allerdings, dass sie auf diese Weise gezeugt worden sind. Aber immer wieder geht etwas schief, und die Kinder erfahren es doch. Der Film geht der Frage nach, weshalb das Thema "Samenspende" in der Schweiz immer noch so ein großes Tabu ist. Filmemacherin Andrea Pfalzgraf macht sich auf die Suche nach einem Paar, das dank einer Samenspende zu Nachwuchs gekommen ist, befragt Samenspender zu ihrer Motivation und will von Spenderkindern wissen, weshalb die Suche nach dem biologischen Vater zur Obsession werden kann.

 

DOK vom 29.04.2010


Andrea Pfalzgraf begleitet in ihrem Film die beiden jungen Frauen zu einer ersten Begegnung und weiter, bis sie dank eines DNA-Tests bestätigt bekommen, ob sie Halbschwestern sind oder nicht.

12.12.2012 | 2193 Aufrufe